BAMAKO

1 février 2008

065.jpg027.jpg035.jpg051.jpg054.jpg

melting pot nouadibou – die stadt in der alles verboten ist und dennoch alles möglich

4 janvier 2008

28/12 – 03/01

traindeferndb.jpg  bouboundb.jpg

die weissen mauren hier beklagen sich über die vielen illegalen einwanderer und besetzen alle wichtigen posten in politik und wirtschaft. manche fahren im neuen VW Touareg durch die staubigen strassen von nouadibou und ich frage mich, ob aus den einnahmen der eisenmine in zouerate oder den kleinen ölquellen so viel geld abgschöpft werden kann. laut berichten aus der bevölkerung wird kokain und vielleicht auch waffen durchs land geschleust: transit in mauretanien auf dem weg nach europa. 

eine kalaschnikov, mit der auch die 4 französischen touristen an weihnachten abgeknallt wurden, kostet in nouakchott so ca. 150 euros. 

doch im transit sind vor allem hunderte, oder wer weiss wieviele junge männer, aus guinea, senegal, mali, gambia, ghana…vermutlich aus ganz afrika aber auch china und sicherlich anderen asiatischen ländern, die hier in nouadibou verweilen. viele sind recht junge neuankömmlinge. andere waren schon ein, zwei, dreimal in europa und sind langsam in die jahre gekommen. diese sind recht desillusioniert und träumen kaum noch vom paradies im norden. statt  ein erneutes mal im abschiebeknast in europa zu verbringen, gründen sie hier eine familie, fahren taxi oder machen ein restaurant auf. in manchen vierteln hier reiht sich ein restaurent ans andere und es ist zumeist an diesen orten, wo  wir verweilen und die lokalen speisen aus den afrikanischen herkunftsländern kosten: reis mit erdnusssauce und fisch zumeist. auch den in mauretanien strengstens verbotenen selbst gebrannten alkohol aus zuckerwasser mit hefepulver kann man in den hinterzimmern der kleinen guineanischen restaurants finden. 

doch die meisten, so scheint es, haben besseres zu tun, als sich zu betrinken. denn sie müssen ja ihre nicht ganz billige reise nach europa vorbereiten. im gegensatz zu viele anderen afrikanischen ländern gibt es in mauretanien genug arbeit. und da die weissen mauren sich für körperliche arbeit zu gut vorkommen, übernehmen die schwarzen das. vielleicht liegt die arbeits-unfähigkeit der mauren an ihrer traditionellen kleidung: dem bubu. dies ist ein riesiges um den körpen geschwungenes stück stoff. was fehlt ist die anpassung an den körper oder vielleicht ein gürtel. und so ist mindestens ein arm, manchmal auch zwei, nötig, um den bubu festzuhalten, damit er sich nicht vom körper trennt und in den sand gleitet. wir haben uns köstlich amüsiert als wir zuschauten, wie ein mauretanier versuchte, eine gasflasche zu transportieren: aufgrund der unmöglichkeit, sich zu bücken, und mit einer hand die flasche zu ergreifen, versuchte er mit kleinen fusshieben die flasche über den steinigen boden voranzutreiben. zum glück kam ihm alsbald ein schwarzer zu hilfe, um die letzen drei viertel der wegstrecke zu überwinden. 

viele der jungen männer in transit arbeiten tagsüber auf der baustelle. andere sind bestimmt auch damit beschäftigt ein boot zu flicken, denn hier reisen die meisten abenteurer in richtung kanaren mit dem alten klassiker: dem vollbeladenen alten holzboot, hier gennant « pyrogue ».   

gestern war sylvester. viele partys gabs hier nicht und so gingen wir zu der katholischen kirche, die in einer halle eine party für alle ausländer organisiert hatten. um mitternacht war noch nicht viel los und der anfang des jahres 2008 verstrich fast unbemerkt. wir waren zusammen dialo, einem alten bekannten von clement, gekommen. auch ein ein kleines filmteam aus berlin war da, die für ARTE einen doktomentarfilm über die « boat people » in nouadibou drehten. wir unterhielten uns nur kurz, da ihr hauptaugenmerk auf die Klandestinos gerichtet war. letztendlich füllte sich dann doch der saal und wir verbrachten den abend tanzend bis halb fünf bei cola und fanta. 

 

Im moment bin ich uebrigens in nouakcott und in 2 tagen in bamako..news gibts dann bald aus malis hauptstadt..peace 

 

 

DAKHLA

26 décembre 2007

hpim2795.jpg 

 on est à Dakhla depuis avant-hier et contents de l’être en compagnie d’amis de longue date (Aziz family)

La voiture usait les pneus à l’arrière, donc petit passage obligé au garage pour changer le train arrière, une broutille…

inch’allah on part demain pour Nouadhibou, le nid des hiboux en boubous, inch’allah…

Tout le monde parle de l’histoire des français trucidés, comme quoi c’est pas étonnant du fait que les mauritaniens sont vraiment cinglés, mais en même temps on sait pas qui a fait ça, ça peut être des algériens ou des maliens. bref…

ça risque d’être tendu, niveau  contrôle de flics au moins. aprés il suffirait d’un mot de trop de Sarko pour déclencher un bain de sang…Aaaargh!Sarko, t’auras ma peau..!

Nan, mais franchement, tu vois, j’ai pas vraiment l’intention ni de sauter sur une mine, ni d’être broyé dans le déraillement du train, ni de me faire égorger à Nouakchott, ni d’attraper un hépathite G en mangeant un sandwich à la viande hachée.

 TOUT VA BIEN: j’ai mon gri-gri contre les balles et je marche vers mon destin, le coeur empli du noble courage!!!..mais tout de même avec la ferme intention de ne pas arrêter la voiture dans la région d’Aleg. Tiens c’est bizarre c’est le même coin ou je m’étais fait lapider il y a 3 ans, et insulter de sheïtani par des villageoises en 2006. En fait, il ya une logique là-dedans et on pourrait dire que, finalement, on assiste à une stabilisation du secteur d’Aleg…dans le secteur de l’agression!

Alors, encore bravo les Mauritaniens! Vous en ratez pas une pour vous distinguer! C’est pas ça qui va ramener des touristes dans le pays le plus beau, mais aussi le plus con -il faut le dire-, pays du monde! C’est du joli!

ALLAH AKBARR !

Weihnachten in der Wüste

26 décembre 2007

hpim2776.jpg   hpim2697.jpg   hpim2784.jpg

fischerdorf                        villa am meer              allein in der wüste

So nun sind wir schon faste mitten in der wüste : tan tan – guelmin – tarfaya – layoun – boujdour – dakhla, die südlichste stadt marokkos, oder vielleicht sollte ich besser sagen die südlichste stadt in der Sahara-Occidental. Die guerilleros der polisario kämpfe n wohl immer noch für ihre  unabhängigkeit.deshalb ist ier viel militär und polizei, die ständig den ausweis k ontrollieren.

In dakhla haben wir dann auch gleich Asis getroffen, den clement schon von seinen letzten reisen kennt. Er sass in einem strassencafe an einer kreuzung, wo so ziemlich alle europäischen neuankömmlinge vorbeikommen.

Kurz darauf sassen wir dann gleich in einem dunklen zimmer mit anderen jungen männern und Asis, so ähnlich wie auch schon in tiznit. Da leider unsere einzige flasche, des hier auf dem schwarzmarkt begehrten alkohols schon leer war, gesellten wir uns um selbstgebrannten feigenschnaps.

Für alle hobbyköche hier das rezept und ba uanleitung :

Man nehme getrocknete feigen (oder sost irgendwelchen getrockneten oder frischen früchte), gebe wasser und zucker hinzu und evtl auch Hefepulver und lässt das ganze 1-2 wochen gären. Hierzu vergraben die wüstenmenschen die mischung im sand, damits schön warm wird.Die gegärte alkoholisierte mischung muss nun destilliert werden, da der gewonnen wein meist nicht so toll schmeckt. Als distille fungiert hier ein schnellkochtopf, wobei an der stelle des überdruckventils ein plastikschlauch angebracht ist, der zu einer spirale geformt wurde, die in einer mit wasser befüllten wanne eingetaucht ist. am ende des schlauchs kommt danbei erhitzung, der bei den muslimen verbotene alkohol heraus.

Nach zwei nächte auf dem autositz, haben wir letzte nacht endlich mal wieder in einem richtigem bett geschlafen, welch eine wohltat.

So morgen gehts auf zu neuen abenteuern nach mauretanien zu den islamisten, vorbei durch das niemandsland zwischen marokkanischer und mauretanischer grenze, wo sich wohl viele reisende auf dem weg nach europa aufhalten. Mittlerweile kommen diese wohl nicht mehr nur aus ganz afrika, sonderen auch aus asien : pakistan, china,…we will see.

ach, gerade kommt die meldung rein: vier franz. touristen von islamisten in mauretanien getötet.. na dann viel spass

le desert avance

23 décembre 2007

hpim2699.jpg  

2000km tout droit

hpim2704.jpg

moutons?

hpim2714.jpg

vordergrund: fischerboot, hintergrund: die einzige faehre von afrika auf die kanarischen inseln in tarfaya

23 décembre 2007

20-21/12 TIZNIT

atlaspanorama.jpg     villageatlas.jpg

photo atlas panorama      village atlas

tanger- danger, marrakech – arnaquech, tarroudant – mal au dent, TIZNIT – passez vite! pas nous! pendant les jours de l aid on a pris le seul hotel ouvert a tiznit, 100 km au sud d agadir. le but est de trouver qqn pour ne pas passer les jours feries sans mouton.

die letze grössere stadt vor der wüste ist tiznit. hier kamen wir am abend a n, nachdem wir während dieses tages den hohen atlas zwischen marrakech un taroudant durchquert haben. am höchsten pass lag sogar noch schnee.

am vorabend von l aid waren die strassen und märkte voll, vergleichbar mit d em 23.12. bei uns. obst und gemüse, aber auch die schneider und frisöre waren voll beschäftigt.

und wie zumeist, nach kurzem verweilen auf den strassen, wird den planlosen touristen auch alsbald hilfe angeoten. und so lernen wir Lahssin kennen. Aufgewachsen in einer familie ohne vater, da dieser in frankreich in der citroen-fabrik arbeitete, wäre Lahssin gerne an der s telle seines grossen bruders gewesen, der de platz seines vaters bei citroen übernommen hat. mit gutem franzoesisch und kritischem geist diskutieren wir über die gefaehrliche situation von liebesbeziehungen ohne heirat in marokko und den verschiedenen möglichkeiten ins « paradies europa » zu gelangen. er erzaehlte uns von drei moeglichkeiten:

die erste, billigste und wohl auch gefaehrlichste ist die ueberfahrt mit einem kleinen boot bis zu den kanarischen inseln und von dort aus mit dem flugzeug nach spanien. ca 1000 Euro

die zweite ist das versteck in einem reisebus nach spanien in der hoffnung bei der ueberfahrt nach spanien nicht entdeckt zu werden.

die dritte ist, einen flieger nach türkei zu buchen, umsteigen in paris: und beim umsteigen in paris einen weg ins freie finden. 5000 Euro.

wir verbrachten dann den abend bei einer flasche wodka in seinem zimmer, das er sich mit 3 freunden teilt.

auch am nächsten tag trafen wir diese nette bande wieder. in einer familie bei ihren nachbarn schauten wir bei der schlachtung des schafes zu und teilten anschliessend die leber und andere innereien mit ihnen beim mittags-fest-mahl.

sangruetiznit.jpg fillestiznit.jpg moutonegorge.jpg

mer19: Salé

19 décembre 2007

hpim2506.jpg

Nous voila à Salé. Salé la Magnifique, Salé la mystèrieuse, Salé l’indomptable, Salé la rebelle, Salé…insaisissable…à jamais…Waouh!

 En attendant le visa mauritanien déposé la veille (emoticoneescogriffes, ectoplasmes, bashibouzouk!!!), Corto Maltese et inspecteur Gadget errent dans les casbah, grillent du poisson et se battent avec des clochards avinés au clair de lune. Finalement, ils s’en sortent avec quelques bleus et une arète de merlan coincée au fond de la gorge. Mais l’aventure les attend déjà et nos amis repartent se taper un dernier kawa al khalib avant la terrible épreuve de la récupération de passeport au consulat de la République Islamique de Mauritanie, R.I.M pour les intimes, la terre des hommes bl eus (?) et des chameaux (bleus?)… 

photos RABAT

19 décembre 2007

dscf0014.jpgdscf0018.jpg 

in den gassen der hauptstadt….. rue et souk a rabat

hpim2492.jpg 

chez le coiffeur

bis Rabat tout va bien

17 décembre 2007

Mar/11/12-Yalla!!!

marcreveilleadustation.jpg
photo: autobahnraststaette perpignan:  marc: « wach auf adu. »

nachdem die spanischen polizisten im eta-wahn die grenzposten wieder aufgebaut haben und uns eine halbe stunde festsetzen,ist es bei ankunft in barna schon spät, der empfang in einer riesigen asbestbestueckten industriehalle jedoch sehr freundlich. 

Mer/12/12-Catalunya

barnaperipherique.jpgorangier.jpgtdngraf.jpgbarbarcelone.jpg

         sur la route             orange                graffitis                 d’un zinc’

nach der nacht in der loft-suite besorgen wir nun endlich das ladegerät und 220V adapter: die technik ist bereit und es geht weiter durch orangenfelder vor valencia

[film: beim orangenklau müssen marc und adu sich vor einem hund flüchten]

Jeu/13/12-Valencia

barvalence.jpg   futur décor d’une scène du film

     le cameraman en action    valencefilmantroute.jpg  

[film: valencia: bar la manola, barri del carme]

Ven/14/12 -L’Alhambra de Granada
alhambramur.jpgpaysage01.jpgpaysage02.jpg

  c’est flou mais c’est beau     alhambranuit.jpg

parkingchats.jpg   les mêmes chat qu’à Venise

Sam/15/12-GILBRATAR

ventetickets.jpgportalgeciras.jpgferrygibraltar.jpg

 un billet terlik       juste pour sortir   par la porte de Gibraltar

 

die überfahrt nach ceuta bei hohem wellengang ist kurz und beeindruckend. man kann beide kontinente mit einer kopfdrehung sehen: den felsen von gibraltar und den hafen von ceuta. bei ankunft erneut eine kurze nicht-geplante pause: der spanische zollbemte war gar nicht erfreut, gefilmt zu werden und findet die idee, die ankunft in afrika filmen zu wollen, nicht angepasst. ausserdem sei hier spanien und es wird hier immer spanien bleiben! der hafen hier und die ganze spanische stadt ist festungsmässig umzäunt.

an lidl vorbei, voll von marokanern, die sich hier zollfrei mit verschweissten deutschen lebensmitteln und billigem whiskey eindecken und fahren weiter zur echten grenze.

die lange autoschlange und die damit verbundene lange wartezeit sei zurückzuführen auf das bald stattfindende fest l Aid, das fest des schafes…

als die nacht hereinbricht suchen wir ein hotel in tetaoun auf und machen uns anschliesslich auf die suche nach gegrilltem fisch.

Zurück im hotel kommen zwei männer angerannt und reden wild artikulierend auf uns ein :

« das auto, das auto, es ist vorbei. ein peugeot, voll gepackt, nun ist es vorbei, kommt schnell mit, … »  die verbreitete panik steigt sehr schnell auch in uns auf. ohne genau zu wissen was genau passiert ist, jedoch mit der vorstellung des schlimmsten suchen wir unser, auf der strasse geparktes auto, auf, den herren folgend.  Alles ist in bester ordnung. Der mann, der die autos bewachte wollte nur feierabend machen und ein paar dirhams von uns. ; )

 

Dim/16/12-LE RIF

marchemoutonloin.jpgmarchemouton.jpg

Adu se réveille dans les moutons.

Inmitten des schafmarktes in tetouan/ 4 tage vor l Aid :

Die Szene des films soll wie folgend ablaufen (laut regisseur) :

Das Filmteam besteht aus drei Fahrzeugen. Zwei mercedes-bussen (508) und einem pkw. Einer der busse ist der kamera-technik-bus, der andere ist im bild (an bord die beiden hauptdarsteller) und ein PKW, fur schnelle manoever und besorgungen.

zur szene: am vorabend des schafmarktes parken die 2 busse unauffallig in der mitte des platzes um bei morgengrauen inmitten des chaos mit dem filmdreh anfangen zu koennen. fuer adu ist es der erste morgen in marokko. er ist beeindruckt. sie kaufen ein schaf (filmschnitt) (kamera im bus, links im bild marc, in der mitte das schaf, rechts adu, hintergrund die strasse im gebirge Rif)

 

portechefchaouen.jpg

Chefchaouen

porte arrière gauche s’ouvre maintenant

10 décembre 2007

Adu se reveille pour aller au CAP.

brouillon.jpg
sous reserve de hazard,